Platz 3 auf der hr2 Hörbuchbestenliste Januar 2008!
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Inhalt:
1. Die Stadt (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 2. Ich! Bekenntnisse einer schönen Seele 3. Gesänge an Berlin (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 4. Der Morgen 5. Der Sturm 6. Das Konzert (Musik: Aki Takase) 7. Die Fahrt nach der Irrenanstalt Dalldorf 8. Die Fahrt nach der Irrenanstalt II (Musik: Michael Griener) 9. Die Zeichen 10. Gebet an die Menschen 11. Lumpenlied eines Höhenmenschen (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 12. Intérieur 13. Kientoppbildchen (Musik: Michael Griener) 14. Der Angetrunkene 15. Der Rauch auf dem Felde (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 16. Vergnügtes Mädchen 17. Der Fall in den Fluß (Musik: Aki Takase) 18. Die eigen schauenden Frauen 19. Der Bureaukrat 20. Komisches Lied (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 21. Man hat mich glücklich eingesperrt...
Café Klößchen
22. 1. Zwischenspiel (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 23. I. Kapitel 24. 2. Zwischenspiel (Musik: Michael Griener) 25. II. Kapitel 26. 3. Zwischenspiel (Musik: Aki Takase) 27. III. Kapitel 28. 4. Zwischenspiel (Musik: Michael Griener) 29. IV. Kapitel 30. 5. Zwischenspiel (Musik: Aki Takase & Michael Griener)
31. Landschaft 32. Mondlandschaft 33. Die Dämmerung (Musik: Aki Takase) 34. Nebel 35. Sommerfrische (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 36. Sonntag nachmittag 37. Trüber Abend 38. Das Vorstadt-Kabarett (Musik: Michael Griener) 39. Die Ritze 40. Erotisches Variéte (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 41. Prophezeiung 42. Abschied I (Musik: Aki Takase & Michael Griener) 43. Abschied II
Autor: Alfred Lichtenstein wurde am 23. August 1889 als ältestes von fünf Kindern des jüdischen Textilfabrikanten David Lichtenstein und seiner Frau Franziska, geb. Merzbach, in Berlin geboren. Ab 1899 besuchte er die kommenden zehn Jahre das Luisenstädtische Gymnasium in Berlin, welches er 1909 mit dem Abitur abschloss. Drei Monate später immatrikulierte er an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin für das Jurastudium und studierte hier sieben Semester. Danach wechselte er an die Friedrich-Alexander-Universität nach Erlangen. 1910 begann er erste Gedichte zu veröffentlichen. Zunächst in den frühexpressionistischen Zeitschriften „Sturm“ bei Herwarth Walden, 1911 im „Simplicissimus“ bei Peter Scher, und ab 1912 auch in der „Aktion“ bei Franz Pfemfert. 1913 brachte er eine Gedichtsammlung unter dem Titel „Die Dämmerung“ bei dem Kleinverleger Alfred Richard Meyer in Berlin Wilmersdorf heraus. Am 3. Januar 1914 promovierte Lichtenstein in Erlangen zum Dr. phil. mit dem Thema: „Die rechtswidrige öffentliche Aufführung von Bühnenwerken“. Kurze Zeit danach meldete er sich als Freiwilliger Einjähriger beim 2. Bayrischen Infanterieregiment >Kronprinz< zum Wehrdienst. Am 1. August trat die Mobilmachung in Kraft und bereits am 8. August 1914 wurde er an die Westfront geschickt. Er starb bei einem Angriff am 25. September 1914 in Vermandovillers/Reims an der Westfront.
Sprecher:
Barbara Wittmann
geboren 1965, ist Schauspielerin und Regisseurin, absolvierte zwischen 1989 bis 1992 eine Schauspielausbildung in Berlin. Ab 2005 bis 2006 belegte sie Kurse im Acting Studio bei Monika Schubert. Sie spielte u. a. an Bühnen in Ingolstadt, Bregenz und in Berlin: 1992 in „Shakespeare´s Sonnets“ von Walter Gauchel, 1993 in „Hase Hase“ von Coline Serreau und 2005 in „Eine Frau allein“ von Dario Fo. 2006 stand sie als Schauspielerin vor der Kamera in dem Film „Leroy“ unter der Regie von Armin Völkers. Barbara Wittmann gibt auch Kinderbuch-Lesungen: „Ronja Räubertochter“ - mit Musik, „Nils Holgersson“, „Urmel aus dem Eis“ oder „Das Sams“. In Zusammenarbeit mit Aki Takase las sie 2006 „Dialoge aus Göttergeschichte“ von Gerlind Reinshagen im Berliner Brecht Haus.
Detlef Bierstedt
1952 in Berlin geboren, ist Schauspieler und Synchronsprecher. Er absolvierte 1976 eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin und erhielt sein erstes Bühnenengagement am Hans-Otto-Theater in Potsdam. Weitere Engagements an den Staatlichen Bühnen Berlins (u.a. Tribüne und Renaissance-Theater) sollten folgen. Daneben verkörperte er diverse Nebenrollen in DEFA- und DFF-Filmen. Nachdem er 1985 nach Westdeutschland übersiedelte, folgten überwiegend Gastrollen in Fernsehserien. Er spielte u.a. in „Drei Damen vom Grill“ (wiederkehrende Rolle als Brinkmann jr. ), „Edel und Starck“, „Alarm für Cobra 11“, „Praxis Bülowbogen“, „Der Hausgeist“, „Klinikum Berlin Mitte“ und „Peter Strohm“. Überregionale Bekanntheit erreichte er vor allem durch seine Synchronisationsarbeit. Seit 1978 kam er in über 1.000 Produktionen als Sprecher zum Einsatz und lieh seine Stimme prominenten Kollegen wie George Clooney, Bill Pullmann, Robert Englund und Tom Hanks. Daneben arbeitet Detlef Bierstedt auch als Sprecher für Hörspiele (u.a. mehrere Hörbücher nach Kriminalromanen von Dick Francis), Dokumentationen und Werbespots. Fans der Hörspielreihe „Die drei Fragezeichen“ kennen ihn aus der Folge „Das düstere Vermächtnis".
Aki Takase Piano
wurde in Osaka geboren und wuchs in Tokio auf. Klavierunterricht erhielt sie bereits ab dem dritten Lebensjahr. Klavier war auch das Hauptfach während ihres Musikstudiums an der Tohogakuen University in Tokyo. 1979 folgte ein längerer Aufenthalt in den USA. 1981 beim Berliner Jazzfest in der Philharmonie dann der erste gefeierte Auftritt ihres Trios mit Takeo Moriyama und Nobuyoshi Ino in Deutschland. Zusammenarbeit mit den Bassisten N.H.Ö. Pedersen und Miroslav Vitous sowie Musikern des europäischen New Jazz u. a. Even Parker, Han Bennink, Tristan Honsinger und Tony Oxley. Zahlreiche Konzerte und Schallplattenaufnahmen mit Dave Liebman, Sheila Jordan, Cecil McBee, Lester Bowie, Bob Moses, Joe Henderson, Niels Henning, Orsted Pedersen u.v.a. folgten.
In den neunziger Jahren langjährig sehr erfolgreiche Duos mit der Sängerin Maria Joao, sowie mit dem Saxophonisten Davis Murray. Arbeit im Trio mit Reggie Workmann und Rashied Ali, im Duo mit Alexander von Schlippenbach, sowie gelegentliche Projekte mit dem Toki Streichquartett und dem Berlin Contemporary Jazz Orchestra. Aktuell vor allem ihre Zusammenarbeit sowohl mit dem Baßklarinettisten Rudi Mahall als auch mit der Lyrikerin Yoko Tawada jeweils im Duo, sowie ihr Trio Dempa (mit Aleks Kolkowski und Tony Buck). Schallplattenpreise der UDJ erhielt Aki Takase 1990 (Play Ballads of Duke Ellington), 1991 (Shima Shoka), 1994 (Blue Monk) und 1998 (Duet for Eric Dolphy).
Von 1997 bis 2000 arbeitete sie als Gastprofessorin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. 1999 erhielt sie den Kritikerpreis der Berliner Zeitung. Im laufenden Jahr 2001 wurden bereits ihre Solo CD "Le Cahier du Bal" (Leo Records) sowie ihr "W. C. Handy - Projekt" mit Rudi Mahall, Nils Wogram, Fred Frith und Paul Lovens unter dem Titel "St. Louis Blues" (Enja Records) veröffentlicht. Für ihre Produktion "Aki Takase plays Fats Waller" wurde ihr 2004 der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik für die beste Jazzproduktion verliehen. Seit 1987 lebt sie in Berlin.
Michael Griener Schlagzeug beschäftigte sich intensiv mit den vielfältigen Formen der Jazztradition, der Freien Improvisation und Neuer Musik. Längere Zusammenarbeit mit Günter Christmann in verschiedenen Vario- Projekten. 2001 Förderpreis des Berliner Senats für sein Duo „Kimmo Elomaa“ mit dem Live-Elektroniker Jayrope. Im März 2006 erhielt er beim "Neuen Deutschen Jazzpreis" in Mannheim die Auszeichnung als "kreativster Solist. Er unterrichtet Schlagzeug und Rhythmik an der Musikhochschule Dresden und der Jazzschule Berlin. Stipendiat der Landesregierung Niedersachsen. Lebt seit 1994 in Berlin. Konzertreisen führten ihn in die Türkei, nach Israel, den Niederlanden, der Schweiz, Marokko, Polen, Österreich, Spanien, USA und Frankreich. Michael Griener spielte zusammen u.a. mit Tal Farlow, Herb Ellis, Barry Guy, Mal Waldron, Conny Bauer, Axel Dörner, Paul Lovens, Zeena Parkins, Keith Tippet, Butch Morris, Uli Gumpert, Aki Takase, Mats Gustafsson, Joelle Leandre, Alexander v. Schlippenbach, Dave Liebman, Evan Parker, Matthias Schubert u.v.a.
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